Der Berner Mattegucker

Gespräch mit der Cinematte

Geschäftsführer Christian Lutz

Cinematte liegt an der Wasserwerkstrasse. Die magische Mischung aus gutem Kino, Bar und Restaurant mit der exzellenten Küche ist seit fünfzehn Jahren in den Händen von Herrn Lutz. Der Gastrobetrieb wurde vor zwanzig Jahren eröffnet. Der freundliche Gastgeber erzählt uns viele interessante und wichtige Dinge über sein Restaurant. Das Konzept hat sich bewährt, der Schwerpunkt liegt auf den guten Produkten aus der Schweiz. Und im Moment ist auch eine Umstellung auf Schweizer Weine in Gang. Es handelt sich um ein junges, gut ausgebildetes Team zwischen 20 und 40 Jahren. Eine Mischung aus gehobener Gastronomie und saisonalen Produkten erfreut die Gäste.

Freitags und samstags finden in der Cinematte Hochzeiten, Firmenessen und Bundeshaus-Feiern statt. Der Gastgeber, welcher überall arbeitet, wo Not am Mann ist, vor allem aber als Koch, ist auch ein guter Kommunikator. Fremdsprachen-Kenntnisse brauchen wir Gäste allemal: Französisch, Englisch, Spanisch, aber auch Matte-Deutsch gehören in sein Sprachrepertoire. Das Personal bevorzugt Englisch. Französisch wird vor allem für die Gäste aus dem Bundeshaus gesprochen. Ein dankbarer Gast ist sein Erfolg: Reich wird man nicht wirklich mit dem Restaurant. Aber Herr Lutz ist glücklich, wenn die Gäste und die Kasse stimmen. Angesprochen auf seine schlimmsten Erlebnisse muss er gestehen, dass man sich an das Schlimmste noch lange erinnert. Stichwort Überschwemmung: 6 Monate zu, alles kaputt. Die Mobiliar Versicherung übernahm den Schaden und dann ging es weiter. Es gibt immer wieder kleine Unglücke: Angeschnittene Finger und kleinere Schwierigkeiten, aber das gehöre zum Leben, meint Herr Lutz. Er selber sei ganz zufällig in die Gastronomie gerutscht. Er kam von der Werbebranche, der Hotelfachschule. Das war vor zwanzig Jahren. Mit seinen sieben Mitarbeitern, von denen einer aus Spanien kommt und die restlichen aus der Schweiz, ist er sehr zufrieden.

Schokoladenkuchen „Cinématte“

Couverture 70 % - 140 g
Butter - 90 g
Zusammen langsam auf Wasserbad schmelzen
Eigelb - 135 g
Zucker - 115 g
Warm/Kalt schlagen
Haselnüsse gemahlen - 140 g
Eiweiss steif schlagen (Eischnee) 135 g

Geschmolzene Couverture und Butter unter schaumig geschlagenes Eigelb-Zuckergemisch heben. Gemahlene Haselnüsse beigeben – verrühren.
Vorsichtig Eischnee darunter ziehen.
Backblech rund 28 cm mit Backpapier belegen, Masse gleichmässig darauf verteilen.
Im vorgeheizten Ofen bei Umluft bei 180 Grad ca. 20 Minuten backen.

E Guete!

Wenn’s nicht klappt: In der Cinématte hat es meistens Schoggikuchen ;-)