Der Berner Mattegucker

Editorial 4

Rosmarie BernasconiThemen wie Schweinegrippe und Finanzkrise sind in aller Munde und jeder muss sich damit beschäftigen, ob er will oder nicht. Die Medien sind voll davon. Schön ist es, dass positive Berichte wie „die U17 Fussball-Nationalmannschaft ist Weltmeister geworden“ auch in den Medien zu lesen sind. Dies gibt doch Hoffnung, dass es sich lohnt, auch im nächsten Jahr wieder Weihnachten zu feiern!

Wie jedes Jahr wird Weihnachten gefeiert. Wie jedes Jahr wünschen wir uns ein gutes neues Jahr. Immer die gleichen Floskeln, die gleichen Worte. Sind diese Worte nicht leer geworden? Ist es nicht so, dass wir uns schöne Weihnachten wünschen und dabei denken: Wäre doch Weihnachten nur schon vorbei ... Oder ersehnen Sie Weihnachten, einfach weil Sie ein paar Tage frei haben oder weil Sie sich wirklich darauf freuen, mit Ihren Liebsten Weihnachten zu feiern?

Ich freue mich auch, Ihnen eine weitere Ausgabe vom Mattegucker zu präsentieren. Er ist prall gefüllt und gerade rechtzeitig zur Weihnachtszeit fertig geworden.  Ich wünsche Ihnen, dass Sie in der besinnlichen Adventszeit einen Moment der Ruhe finden, um den Mattegucker zu lesen. Es lohnt sich, denn Sie lesen über spannende Menschen wie über den Charakterkopf Hans Gurtner, der Theaterfrau Anne Livia Richard, der Musikerin Tina Kohler und der Familien-und Berufsfrau Marianne Schär Moser. Selbstverständlich fehlen auch in diesem Gucker die Geschichte von Peter Maibach und der Drink von Jacqueline Vuillien nicht.

Wie immer finden Sie in der Adventsausgabe der „läbigi Adväntskaländer“. Freuen Sie sich mit mir auf die vielen Möglichkeiten, sich in der Matte bei den offenen Törli zu begegnen, zusammen zu reden und miteinander zu lachen. Die schöne Geschichte von Claudia Candrian wird Ihr Herz erwärmen und weit öffnen.  Ich wünsche Ihnen von Herzen viel Licht und Wärme, viel Zeit für Menschen in Ihrer Nähe und Ihnen viel Kraft und Lebendigkeit fürs 2010. Und im nächsten Jahr wird es wieder Ostern, Pfingsten, Weihnachten und Neujahr geben – und in einem Jahr wird es hoffentlich andere Themen als Finanzkrise und Schweinegrippe geben – in diesem Sinne: Kommen Sie gut durchs 2010.

Rosmarie Bernasconi